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Futtermittelallergie – eine immer häufigere Diagnose

Die Futtermittelallergie ist neben der atopischen Dermatitis und der Flohspeichelallergie (FA) die dritthäufigste Allergie bei Hunden und Katzen. Sie kann sich als reines Hautproblem (Juckreiz, Hautrötung, Ohrenentzündungen), als chronisches Verdauungsproblem (wechselnde Kotkonsistenz, übelriechende Blähungen) oder als eine Kombination von beiden äußern. FA sind bedingt durch eine Überreaktion des Immunsystems auf normale Futterkomponenten (Allergene). Hunde und Katzen jeden Alters können sie entwickeln – auch auf Futter, welches sie seit Jahren fressen. Der menschliche Körper reagiert bei den meisten Lebensmittelallergien sofort, d.h. die Symptome treten innerhalb weniger Minuten nach der Lebensmittelaufnahme auf (Nesselfieber, Schwellung im Gesicht). Beim Haustier sind Soforttyp-Reaktionen selten. Die meisten Futtermittelallergiker zeigen eine Reaktion vom Spättyp, d.h. die Symptome treten erst Stunden bis Tage nach der Futteraufnahme auf. Entsprechend schwierig ist es zur Diagnose zu kommen. Zuerst müssen infektiöse Hauterkrankungen ausgeschlossen werden. Früher war man zur Diagnosefindung auf die sogenannte Ausschlussdiät über 8-12 Wochen und anschließender Provokation mit dem alten Futtermittel angewiesen. Heute stehen moderne Bluttests zur Verfügung, mit denen relativ zuverlässig die allergieauslösenden Futterkomponenten ausfindig gemacht werden können. Ihr Schützling erhält aufgrund der Testergebnisse einen Allergiepass, nach dem ein individueller Diätplan für Ihr Tier erstellt werden kann.

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